>> Willkommen beim Moto Club Wila, SAM Sektion 190 <<
Der MC Wila bildet eine Vereinigung von motorisierten Strassenbenützern sowie Freunden und Gönnern des Motorsportes im Tösstal.
Der Verein wurde 1955 gegründet und zählt aktuell 134 Mitglieder (97 Aktiv- und 37 Passivmitglieder) 

14.09.2022

Clubrennen muss wegen schlechter Wetterprognose abgesagt werden

Leider müssen wir aufgrund der schlechten Wetterprognose das Clubrennen vom kommenden Samstag, 17.09.2022 absagen.
Wir bedauern dies sehr, können aber aufgrund der zu erwartenden Landschäden und Verschmutzung der Zufahrtsstrassen eine Durchführung nicht verantworten.

Wir hoffen auf Verständnis für diesen Entscheid.

11.07.2022

Go Kart Race in Fimmelsberg

Ein Saisonhighlight des Moto Club Wila ist das Go Kart Race in Fimmelsberg. Zumindest für die Mitglieder welche die Chance nutzen, sich auf der Kartbahn auszutoben.  

Wenn die Anmeldungen auch etwas spärlich eingetroffen sind, so trafen sich am Donnerstag, 07.07.22 doch noch 19 Fahrer:innen zum diesjährigen Go Kart Race in Fimmelsberg. Für die Teilnehmenden wars ein Riesenspass, auf der Jagt nach Hundertstellsekunden über den Asphalt zu brettern. Natürlich gab es auch wieder einige kleinere Kollisionen, entweder mit der Bande oder einem Mitstreiter, jedoch nichts Heftiges und schon gar nicht böswillig verursacht. Wenn aber das Adrenalin durch den verkrampften Körper schiesst, so kann es schon einmal sein, dass man die Freundschaft einwenig vergisst und im Kuveneingang die Tür zu schlägt... aber das ist eben Motorsport und es ist ja bekannt, dass "wer später bremst ist länger schnell!" Danach steigt aber Jeder mit einem Lachen aus dem Kart und lamentiert mit dem Mitstreiter über die wildesten Rennszenen.

Die Auswertung der schnellsten Rundenzeiten ergab schliesslich folgende Rangliste der ersten 10 Fahrer:

1. Nico Schäfer / 2. Ernst Bieri / 3. Dylan Schäfer / 4. Mike Steffen / 5. Yves Schäfer / 6. Beat Ganz / 7. Resli Steiger / 8. Roman Müller / 9. Lukas Elmer / 10. Dominik Betschart

Herzliche Gratulation an alle Fahrer:innen, insbesondere an die drei Podestfahrer, die sich mit ihrer Leistung ein feines Gourmetplättli von Fuster Rauchspezialitäten GmbH, Gyrenbad erkämpft haben.


(Bericht / Foto: Roman Müller)

 

04.05.2022

Wieder ein Motorsportfest in Schlatt 

Zum Monatswechsel konnte das Motocross Schlatt bei Winterthur bei wechselhaften Wetterbedingungen nach einem Unterbruch von zwei Jahren wieder durchgeführt werden. Über 4000 Zuschauende machten den Anlass zu einem Sportfest..  

Unter normalen Umständen hätte der Moto-Club Wila (MCW) 2021 das zehnte Motocross in Schlatt durchführen können. Aber normal ist seit Frühjahr 2020 ja nicht mehr viel. Zweimal musste der MCW seine grösste Veranstaltung absagen. Auch dieses Jahr war lange Zeit nicht klar, ob es möglich wäre. Die Lockerung der Massnahmen gegen Corona war dann eine richtige Erlösung. So konnte der MCW, unterstützt von rund 250 Helferinnen und Helfern aus verschiedenen Vereinen, nun die 9. Auflage des Motocross durchführen.

Gemeinderat Dieter Schellenberg nahm amüsiert zur Kenntnis, dass die Wiederaufnahme des Rennbetriebes ausgerechnet am «Tag gegen Lärm» stattfand. Diese Kampagne der Lärmliga Schweiz richtet sich zwar in erster Linie gegen Lärm bei Gartenarbeiten, aber Motocross ist natürlich keine lautlose Sportart. Der Publikumsaufmarsch am Wochenende lässt mindestes erahnen, dass viele Leute diesem Lärm nicht als störend empfinden. MCW-Kassier Roman Müller konnte am Sonntagabend noch keine definitiven Zahlen nennen. Nach seinen Schätzungen dürften jedenfalls deutlich über 4000 Leute auf das Gelände bei Unterschlatt gekommen sein. Zwei Landwirte stellten spontan ihre Wiesen zur Verfügung, weil der von den Organisatoren eingerichtete Parkplatz nicht ausreichte.

Beinahe 400 Teilnehmende

Die Leute wollten nach der langen Durststrecke mit vielen Einschränkungen einfach wieder einmal etwas erleben. Eine Vermutung, die am Wochenende angesichts des erfreulichen Publikumsaufmarsches nicht selten geäussert wurde. Auch bei den Sportlern herrschte offenbar Nachholbedarf. Nicht zuletzt deshalb, weil der Saisonauftakt in Wohlen anfangs April abgesagt wurde. Das 65. Motocross fiel dort dem temporären Wintereinbruch zum Opfer. So bildete Schlatt das erste Rennen dieser Saison, an dem sämtliche Kategorien des Schweizerischen Auto- und Motorradfahrer-Verbandes (SAM) startberechtigt waren.

Einzelne Klassen hatten schon Einsätze an anderen Veranstaltungen, beispielsweise in Italien. Doch das gesamte Programm war nun erstmals beim MCW zu bewundern. Fast 400 Fahrerinnen und Fahrer nahmen die Startgelegenheit war. Der Samstag präsentierte sich eher unfreundlich, mit zeitweisen Regenschauern und tiefen Temperaturen. Die 1800 Meter lange Piste mit künstlichen Hindernissen blieb aber stets gut befahrbar. Und der Regen erwies sich als Segen. Die am Sonntag startenden Sportler profitierten von einem griffigen Boden. Erst gegen Schluss staubte es an einigen Stellen.

Fünf Siege

Für viele Fahrer und eine Fahrerin aus der Region, darunter auch MCW-Mitglieder, gestaltete sich dieses Wochenende sehr erfolgreich. Der Turbenthaler Levi Suter gewann die Masters Open, die schnellste SAM-Klasse, mit zwei klaren Laufsiegen. Ähnliches schufen Noryn Polsini (Fischenthal), Sandra Keller (Schlatt) und Marco Bernhard (Winterthur). Der 13-jährige Polsini darf noch kein Mofa lenken, liess aber in der Kategorie National Open B alle anderen Fahrer, teilweise deutlich älter als er, klar hinter sich. Sandra Keller war vor eigenem Publikum schon einige Male gescheitert. Diesmal liess sie nichts anbrennen und war im Swiss MX Women Cup haushoch überlegen. Marco Bernhard duellierte sich bei den Senioren Open mit Patrick Ryffel aus Bubikon, holte sich am Schluss doch das Punktemaximum.

Einen besonderen Tag erlebten die einheimischen Brüder Nico und Yves Schäfer. Der Kategorie Hobby Open A (gedacht für Leute ohne Lizenz) drückte zwar Andreas Steiger den Stempel auf. Er verlangsamte jedoch sein Tempo kurz vor Laufende jeweils dermassen, dass ihn noch einige Konkurrenten überholten. Darunter eben auch die Schäfer-Brüder, die schliesslich einen Doppelsieg feierten, mit dem besseren Ende für den jüngeren Yves.

Zweite Plätze erreichten Fabian Hofmann/Marius Strausse (Elgg/Salmsach) bei den Seitenwagen und Marcel Stähli (Rumlikon) bei den Hobby Open B. Hier sorgte Alessio Tonoli für Furore. Vor einigen Wochen wurde entschieden, dass er seinen Bike-Parcours in der Gemeinde Schlatt zurückbauen müsse. Nun zeigte er sich motorisiert und gewann sogar den zweiten Lauf der langsameren Hobbygruppe.

Knapp neben dem Podest landeten Franco Somma (Saland, 4. Senioren Ü50), Noryn Polsini (Fischenthal, 5. U20 Cup) und Franco Betschart (Wetzikon, 6. ProRace). Der Schweizermeister von 2019 war durch eine Fussverletzung handicapiert.  

Tele Züri: Züri News Beitrag vom Samstag 30.04.2022

YouTube Video: Motocross is Awesome Schlatt 2022

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(weitere Bilder folgen...)

Bericht: Albert Büchi

12.12.2021

Motocross Schlatt 2022, die Zeichen stehen gut!

Zweimal infolge musste das Motocross Schlatt ZH wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Nun stehen die Zeichen gut, die diesjährige Veranstaltung am 30. April und 01. Mai durchführen zu können. Und dies mit neuem Hauptsponsor!

Durch den ungetrübtem Glauben an eine positive Wende in der Pandemie, nahm das OK des Motocross Schlatt in den beiden vergangenen Jahren die Austragung der Veranstaltung in Angriff. Insbesondere im letzten Jahr musste die Durchführung jedoch in letzter Sekunde abgesagt werden.

Kurz nach Jahresbeginn haben sich die jeweiligen Ressortvertreter, mit zurückhaltender Euphorie, zur zweiten Sitzung getroffen und einige Eckpfeiler zur diesjährigen Veranstaltung definiert. Inzwischen ist die Planung angerollt und durch die positiven Signale in der Entwicklung der Corona-Pandemie sind wir zuversichtlich, die weitum bekannte und beliebte Veranstaltung ein weiteres mal durchführen zu können.

Nach zehn Jahren als treuer Hauptsponsor hat die Raiffeisen Bank entschieden, ihr Engagement zu reduzieren. Jedoch bleiben sie dem Motocross verbunden mit einem Co-Sponsoring Auftritt, welcher bereits für mehrere Jahre vereinbart werden konnte. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die treue Unterstützung und die grossartige Zusammenarbeit der letzten 10 Jahre (!) bedanken und freuen uns auf weitere erfolgreiche Austragungen mit der Raiffeisen an der Seite.

Kurz entschlossen hat die Geschäftsführung der DEANS Jeans & Shoes,  dem trendigen Jeans-, Schuh- und Fashionausstatter aus Winterthur entschieden, mit einem umfangreichen Engagement als neuer Hauptsponsor einzusteigen. Wir sind sehr glücklich über die spontane Zusage und freuen uns, die Deans Jeans & Shoes bei unserer Leidenschaft, dem Motocross-Sport im Rücken zu haben. Die inspirierende Warenpräsentation, die hohe Qualität des Angebotes, sowie die professionelle und sympathische Beratung des Deans-Teams sind ein Besuch wert an der Marktgasse 56/58 in Winterthur! 

Nun gilt es, das Wochenende des 30.4./01.05.2022 in der Agenda zu reservieren um Motorsport vom feinsten zu erleben, ob als Athlet, Sponsor, Helfer oder Besucher. Wir freuen uns auf euch Alle!

  Bericht: Roman Müller

12.12.2021

Der Moto-Club Wila blickt auf erfolgreiche Saison zurück  

Schnelle Frau auf zwei Rädern: Sandra Keller aus Schlatt (Foto: PD)

Nach einer etwas komplizierten Saison mit Absagen und Verschiebungen kann der Moto-Club Wila (MCW) drei Meistertitel auf nationaler Ebene feiern. Daneben gab es weitere gute Klassierungen.

Vor rund einem Jahr kehrte Fabian Hofmann aus der Ostschweiz in sein Elternhaus in Elgg zurück. Damals als Vizemeister der Kategorie Motocross-Seitenwagen. Dieses Jahr schaffte er es zusammen mit seinem Thurgauer Beifahrer Marius Strauss ganz nach oben in der Schweizermeisterschaft. Das ist einerseits der Konstanz des Duos zuzuschreiben, aber auch der Tatsache, dass Titelverteidiger Marco Heinzer beim Eröffnungsrennen stürzte und für den Rest der Saison einen anderen Beifahrer suchen musste. Die Meisterschaft, die von Absagen und Verschiebungen geprägt war, umfasste fünf Rennen mit jeweils zwei Läufen. Gewertet wurden somit zehn Läufe. Hofmann/Strauss holten sich viermal die 25 Punkte für den Laufsieg und waren nie schlechter als im 3. Rang klassiert. Sie entschieden die Meisterschaft schliesslich mit 15 Punkten Vorsprung zu ihren Gunsten.

Zusammen mit zwei anderen Gespannen gewannen Hofmann/Strauss zudem die Silbermedaille am sogenannten Sidecarcross of European Nations, also dem Nationencup. Fabian Hofmann visiert im nächsten Jahr die Titelverteidigung an. Wieder mit seinem bewährten «Plampi» Marius Strauss. Falls wieder eine Europameisterschaft durchgeführt wird, möchte er auch diese bestreiten. Letztes und dieses Jahr wurde sie aufgrund der Corona-Pandemie vollständig abgesagt.

Die schnellste Schweizerin
Noch eindrücklicher ist die Bilanz von Sandra Keller. Einzig im ersten Lauf der Saison wurde sie von der nachmaligen Meisterschaftszweiten Suzy Tausch bezwungen. Danach gewann die Schlatterin sämtliche Läufe des Swiss MX Women Cup, teilweise mit riesigem Vorsprung. In Abwesenheit ihrer bisher stärksten Konkurrentin Virginie Germond sicherte sie sich damit den Titel der Frauenklasse. Weniger gut lief es der ambitionierten Sportlerin in der Weltmeisterschaft. «Es war ein schwieriges Jahr für uns. Wir haben viele schwierige Tage hinter uns. Fahrerisch nicht abliefern zu können, körperlich nicht fit zu sein, technische Probleme und dann zum Schluss noch eine Verletzung ist nicht die Saison, die man sich wünscht», zieht sie Bilanz.

Bei Sandra Keller stehen Änderungen an. Nach mehreren erfolgreichen Jahren auf Kawasaki, mit Unterstützung durch das Team Zwei-Rad-Sport in Elgg, wird sie die nächste Saison auf Yamaha bestreiten. Sie kann dabei auf die Beratung des ehemaligen Spitzenfahrers Reto Vogelsang aus dem Kanton Aargau zählen.

Denkbar knappe Entscheidung
Knapper geht es kaum. Vor dem letzten Rennen der Supermoto-Kategorie Challenge lagen Patrick Schuppisser und Mitja Krasniqi punktegleich an der Tabellenspitze. Mit leichtem Vorteil für den 26-Jährigen aus Oberschneit, der ein Rennen weniger bestritten hatte als sein Widersacher. Obwohl Schuppisser gesundheitlich angeschlagen war, gelang es ihm, Krasniqi zu schlagen und die Meisterschaft mit zwei Punkten Vorsprung für sich zu entscheiden.

Das bedeutet aber auch, dass er, wenn er weiterhin aktiv bleiben will, in die höchste Klasse aufsteigen muss. Davor hat Patrick Schuppisser einigen Respekt. Nicht unbedingt wegen der Konkurrenz, sondern wegen der Kosten. Die seien in der schnellsten Kategorie, Prestige genannt, deutlich höher als in den tieferen Klassen. Er gibt sich verhalten optimistisch: «Gerne würde ich nächste Saison bei den Prestige starten, jedoch ist finanziell noch nichts in trockenen Tüchern.»

Weitere Spitzenränge
MCW-Mitglieder erreichten in dieser Saison weitere gute Platzierungen. Dabei sticht der 2. Platz in der offiziellen Schweizermeisterschaft MX2 durch Franco Betschart (Uster) heraus, der zwei Jahre zuvor in dieser Kategorie triumphiert hatte. In der neugeschaffenen Prorace-Serie klassierte sich Betschart als Sechster.  Zweite wurden zudem Kevin Tschümperlin (Hadlikon, SAM Masters Open) und Noryn Polsini (Fischenthal, U20 Cup). Als Dritte auf das Podest schafften es Marco Bernhard (Winterthur, Senioren Open), Rolf Sommer (Schnasberg, Senioren Ü50) sowie Ernst Bieri (Wila, Mofacross M1).

Klassierungen in den Top Ten realisierten Lukas Elmer (Zürich, 7. SAM Masters Open), Levi Suter (Turbenthal/Cross Club Züri Oberland, 10. SAM Masters Open), Beat Ganz (Schlatt, 6. Senioren Open), Franco Somma (Saland/Cross Club Züri Oberland, 7. Senioren Ü50), Jörg Leuenberger (Kollbrunn, 10. Senioren Ü50), Dario Frei (Hermatswil, 6. National Open A) und Timon Ammann (Guntershausen, 10. Junioren Open A). 

Bericht: Albert Büchi

20.10.2021

Fabian Hofmann und Marius Strauss sind Schweizermeister der Motocross-Seitenwagen

Zwei Motocross-Titel für den MCW 

Fabian Hofmann und sein «Plampi» Marius Strauss gingen mit neun Punkten Vorsprung auf Marco Heinzer/Meinrad Schelbert in die letzten zwei Läufe der Seitenwagen-Meisterschaft in Escholzmatt. Hier fehlten Heinzer/Schelbert, da sie gleichentags ein WM-Rennen bestritten. Für Hofmann/Strauss wurde es dennoch kein Spaziergang. Aufgrund einer Sonderregelung werden einem Gespann, das während eines SM-Laufes an einer übergeordneten Meisterschaft teilnimmt, Punkte anhand des aktuellen Meisterschaftsstandes gutgeschrieben. Heinzer/Schelbert erhielten also 44 Punkte, obwohl sie gar nicht anwesend waren. Hofmann/Strauss durften sich somit keinen Ausfall erlauben. Sie lösten die Aufgabe mit Bravour und wurden zweimal Zweite hinter einem österreichischen Gespann. Unser Mitglied Fabian Hofmann darf sich also über den Schweizermeistertitel freuen.

In Abwesenheit von Virginie Germond war Sandra Keller im Swiss Women Cup das Mass aller Dinge. In 13 ausgetragenen Läufen war sie zwölfmal siegreich und entschied die Meisterschaft der Frauen damit mit deutlichem Vorsprung zu ihren Gunsten. Lediglich beim ersten Lauf des Jahres kam sie nicht als Erste ins Ziel.  

Franco Betschart konnte sich gegenüber dem Vorjahr wieder steigern. Hinter «Überflieger» Valentin Guillod, der mit einer Ausnahme alle Läufe für sich entschied, erreichte er den 2. Platz der FMS Swiss MX 2. Seine Regelmässigkeit zahlte sich aus, er weist einen klaren Vorsprung auf den Drittplatzierten auf.

   Bericht: Albert Büchi

 

11.10.2021

Schuppisser holt den Titel

Zuoberst auf dem Podest: Patrick Schuppisser freut sich über seinen Meistertitel

SUPERMOTO  Die Ausgangslage konnte kaum spannender sein. Vor dem letzten Rennen der Supermoto-Meisterschaft lagen Patrick Schuppisser und der Aargauer Mitja Krasniqi in der Kategorie Challenge punktegleich an der Spitze. Mit leichtem Vorteil für den Oberschneiter, der ein Rennen weniger bestritten hatte als sein Konkurrent. Allerdings waren die Vorzeichen in Lignières dann doch nicht so gut. «Leider war ich nicht im Vollbesitz meiner Kräfte. Ich hatte dieses Wochenende starke Schmerzen aufgrund der Schulterverletzung, welche ich mir beim ersten Rennen zugezogen habe», erklärt Schuppisser. Der Zustand habe sich verschlechtert und er sei mit gemischten Gefühlen am Start gestanden.

Im 1. Lauf wurde er Zweiter, sein direkter Konkurrent kam auf Platz 5 ins Ziel. «Ich wusste, dass mir ein Platz direkt hinter ihm im 2. Lauf zum Titel reichen würde. Und so fuhr ich auch», schildert der 26-Jährige die Gefühle vor dem alles entscheidenden letzten Rennen dieser Saison. Um die Schulter zu schonen, riskierte er nur das Nötigste. Schuppisser rettete einen Vorsprung von zwei Punkten ins Ziel und darf sich nun Schweizermeister der Kategorie Challenge nennen.

Das bedeutet aber auch, dass er, wenn er weiterhin aktiv bleiben will, in die höchste Klasse aufsteigen muss. Davor hat Patrick Schuppisser einigen Respekt. Nicht unbedingt wegen der Konkurrenz, sondern wegen der Kosten. Im Juli hatte er gegenüber einer Zeitung erklärt, dass die Kategorie Prestige ein schönes Stück teurer sei als die Challenge. Nach dem Gewinn des Meistertitels gibt er sich verhalten optimistisch: «Gerne würde ich nächste Saison bei den Prestige starten, jedoch ist finanziell noch nichts in trockenen Tüchern.» Vorerst freut er sich einfach mal über das, was er dieses Jahr erreicht hat.

Bericht: Albert Büchi

06.10.2021

Noryn Polsini (13) wird in seiner ersten Saison Vizemeister in der Kategorie U20!

Noryn Polsini (13)

In seiner Rookie-Saison in der Kategorie SAM/SJMCC U20 schafft es der erst 13-jährige Fischenthaler direkt zum Vize-Titel.

Am vergangenen Samstag reiste Noryn mit seine Moto Perfections GAS GAS Maschine (125ccm) und 5 Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten, nach Wängi TG zum finalen Rennen der SAM/SJMCC U20 Meisterschaft. Nach gutem Zeittraining und P3, musste er im ersten Lauf, nach einem heftigen Start-Crash, das gesamte Feld von hinten aufrollen. Mit einer sehr guten Pace, reichte es auf dem engen Kurs in Wängi immerhin noch auf  Position 9. Der zweite Lauf verlief dann eher nach Noryns Vorstellungen, bei welchem er den 4. Rang und somit Tagesrang 6 erreichte. Leider fing ihn damit der um vier Jahre ältere Vorjahressieger Marc Rütsche (17) durch zwei Laufsiege auf der Zielgeraden der Meisterschaft ab. Auch wenn Noryns Enttäuschung über den knapp verpassten Titel verständlich ist, muss man seine grossartige Leistung richtig einordnen und ihm grossen Respekt zollen. Dass er es geschafft hat, als erst 13-jähriger Fahrer, bei den bei den U20ern bis zum letzten Rennen um den Titel kämpfen zu können, ist alles andere als selbstverständlich. Der MC-Wila gratuliert seinem Nachwuchstalent ganz herzlich zu diesem grossartigen Erfolg!

Tags darauf stand Noryn bereits wieder in Payerne bei einem FMS Rennen im Einsatz. Leider zog er sich dort eine Bänderzerrung zu, was ihm eine rund 2 bis 4 wöchige Pause beschert. Dadurch geht für ihn eine, Corona bedingt, schwierig zu terminierende Saison zu ende, welche aber mit dem Vizetitel zur Krönung als sehr erfolgreich bewertet werden kann.

Noryn und sein Team bedankt sich  ganz herzlich bei allen Helfern, Sponsoren, Gönnern, Freunden und Fans usw. für ihre Unterstützung.

Bericht: Remo Polsini / Roman Müller

21.09.2021

Ein Motocross in lockerem Rahmen...

Am Samstag  18. September fand das Clubrennen in der Gemeinde Elgg statt. Rund 125 Fahrer und Fahrerinnen nutzten die Startgelegenheit auf der Schneitwisen bei Unterschneit.

Schon bei der Gründung 1955 war klar, dass der Moto-Club Wila (MCW) nicht ein Dorfverein im landläufigen Sinn ist. Der Name ergab sich aus dem Gründungsort, nicht den Wohnorten der Mitglieder. Die kamen schon damals praktisch aus dem ganzen Tösstal, aber auch anderen Regionen. 

66 Jahre später hat sich daran nichts geändert. Einige Mitglieder leben im Eulachtal. Einem davon ist es zu verdanken, dass der MCW seinen alljährlichen Clubanlassen für einmal auf der anderen Seite des Schauenbergs austragen konnte. Offenbar so erstaunlich, dass eine grössere Regionalzeitung, die Motocross sonst im Sportteil weitgehend ignoriert, einen Bericht im Vorfeld darüber schrieb.

Wohlwollen der Landbesitzer 

Der MCW ist bemüht, seine Clubrennen, die selbstverständlich gewisse Emissionen mit sich bringen, nicht immer am gleichen Ort auszutragen. Eingebürgert hat sich aber das Datum. Wenn alles passt, ist dies der Samstag vor dem Bettag, da an diesem Datum mindestens in Teilen der Schweiz keine Motorsportveranstaltungen durchgeführt werden, die Lizenzierten somit nicht andernorts im Einsatz sind.

Da permanente Crosspisten in der Schweiz rar sind, ist man auf das Wohlwollen von Landbesitzern angewiesen, die einen Acker oder eine Wiese zur Verfügung stellen. Diesmal war es die Schneitwise, die auf Elgger Gemeindegebiet liegt, jedoch einer Erbengemeinschaft aus Unterschneit in der Gemeinde Hagenbuch gehört.

Mit zwei befreundeten Clubs
Ein Clubrennen dient vor allem dazu, den Fahrern im Verein eine Stargelegenheit zu bieten. Doch ist ein solcher Anlass immer auch bei anderen Leuten willkommen. Dieses Jahr schlossen sich das Cross Team Toggenburg und der Cross Club Züri Oberland an, um hier in einer gemeinsamen Klasse einen Sieger zu ermitteln. So waren schliesslich rund 125 Fahrer am Start, darunter auch einige weiblichen Geschlechts. Auch der Nachwuchs ist beim MCW immer willkommen. Für einige dieser Kinder ist es jeweils fast das erste Mal, dass sie sich auf eine solche Piste wagen.

Das Ganze soll sich aber in einem einfachen Rahmen abwickeln, ohne allzu grossen Aufwand. Auf dem Gelände wurde ein Parcours ausgesteckt, ohne künstliche Bauten und somit auch für Kinder und Anfänger gut zu befahren. Eine Festwirtschaft, ein Sanitätsdienst, ein paar Toilettenhäuschen und eine Rundenkontrolle bildeten den Rahmen.

«Es soll vor allem Spass machen», brachte es MCW-Kassier und Mitorganisator Roman Müller auf den Punkt. Spass schienen die Leute, die sich am Samstag aufs Gelände begaben, zu haben. Der Publikumsaufmarsch übertraf die Erwartungen, die Festwirtschaft musste mehrmals Nachschub holen. Vielleicht waren viele Leute einfach froh, dass in dieser veranstaltungsarmen Zeit wieder einmal etwas lief.

Das Tal, das sich von der Eulach weg Richtung Schneit erstreckt, scheint für einen solchen Anlass fast ideal zu sein. Dem Vernehmen nach war weder im nahegelegenen Schneit noch in Elgg viel Lärm zu hören. Die Organisatoren ergriffen auch Massnahmen, um Umweltverschmutzung möglichst zu verhindern. Das Rennen verlief ohne nennenswerten Zwischenfall und darf, auch dank des guten Wetters, als Erfolg bezeichnet werden.

In der stärksten MCW-Klasse, den Lizenzierten und ehemals Lizenzierten, lieferten sich Clubpräsident Dominik Betschart und der mehrfache Supermoto-Schweizermeister Marcel Götz (Guntershausen) einen sehenswerten Kampf, den Götz knapp für sich entschied. Den zweiten Lauf gewann das Nachwuchstalent Fabio Artho (Wagen) vor Götz. Betschart wurde durch einen platten Reifen gebremst, so dass sich Levi Suter mit zwei 3. Plätzen den 2. Rang im Tagesklassement sicherte. Hinter Betschart folgten Lukas Elmer und Sandra Keller (als einzige Frau in diesem Feld).

Hobby Fun:

1. Nicola Elmer

2. Roli Elmer

3. Lukas Indergand

Hobby Race:

1. Simon Enzler

2. Yves Ulmann

3. Hitz Philipp

Lizenzierte/Ex-Lizenzierte:

1. Marcel Götz

2. Levi Sutter

3. Dodo Betschart

Clubklasse CTT / CCZO :

1. Adrian Scheiwiller

2. Yanick Raschle

3. Marc Rütsche

Kinder bis 85 ccm: 

1. Kris Bürgler

2. Kimi Aporta

3. Nael Lehmann


Gesamtranglisten findet ihr hier

Bericht: Albert Büchi


Ein grosses Dankeschön geht natürlich auch an alle Helfer die es im Hintergrund für so einen Anlass immer braucht. Ein ganz besonderer Dank geht an die Festwirtschaft, welche wiederum von unseren treuen Festwirten, Elsbeth und Hansruedi Kunz organisiert und von Brigitte und Othmar Gamper, sowie Bernadette und Fredi Schmid unterstützt wurden. Auch das ganze Team bei der Startsektion und im Rundenzelt möchten wir herzlich verdanken. Die hatten es bei Gruppengrössen von knapp 40 Piloten nicht immer leicht :-)

Nicht zu vergssen sind unsere treuen Sponsoren: dormakaba Schweiz AG, Wetzikon, Bösch AG – Motorgeräte aus Guntershausen, dem MSK MotoShop – Motorradbekleidung und Zubehör von Rikon, CH-Tools GmbH – Werkzeuge von Wila und Steiger Getränkehandel AG von Schlatt.

Vielen Dank auch an die Landbesitzer Fam. Bösch, welche uns völlig unkompliziert sogar mit einem Maschinenpark zur Verfügung gestanden ist.

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 Bilder: Albert Büchi und Phillip Tell

01.09.2021

Schuppisser siegt in Frauenfeld

Patrick Schuppisser fühlte sich am Supermoto Frauenfeld, sozusagen seinem Heimrennen, sehr wohl. 

Er fuhr in den Trainings und in der Qualifikation jeweils die Bestzeit der Kategorie Challenge. Fast logisch also, dass der 26-jährige Oberschneiter auch die beiden Läufe und somit das Tagesklassement für sich entschied. Damit setzte er sich an die Spitze des Meisterschaftsklassements; punktegleich mit einem anderen Fahrer, der jedoch ein Rennen mehr bestritt als Schuppisser. Noch dominanter ist derzeit die für das Elgger Zwei-Rad-Sport-Team startende Sandra Keller. Die Schlatterin liess am MX Women Cup, der Motocross-Schweizermeisterschaft der Frauen, in Linden sämtliche Konkurrentinnen deutlich hinter sich. Den zweiten Lauf gewann sie mit über einer Minute Vorsprung. Das Jahresklassement führt Sandra Keller mit dem Punktemaximum an.

Bericht und Archivbild: Albert Büchi 

 

26.08.2021

Clubrennen 2021 - Bewilligung erhalten! 

Wir freuen uns bekannt zu geben, dass das diesjährige Clubrennen des MC Wila am 18.09.2021 in Elgg stattfinden kann.

Dank der Initiative unseres Clubmitglieds Martin Bösch, welcher uns sein Land angeboten hat, sollte der Durchführung unseres Clubrennens 2021 nichts, bzw. nur noch das schlechte Wetter im Wege stehen. Das Gesuch wurde inzwischen vom Gemeinderat Elgg geprüft und bewilligt. Die Vorbereitungen sind am laufen, so dass wir auch in diesem Jahr wieder spannende Rennen auf einer attraktiven Strecke erleben können.

Ab sofort ist die Anmeldung möglich. Alle erforderlichen Informationen findest Du hier: Clubrennen 2021

Ausschreibung: Roman Müller

16.07.2021

GoKart Event 2021 – endlich mal wieder raus 

Wie letztes Jahr waren die Anmeldungen am Anfang etwas spärlich. Zum Schluss konnten wir aber trotzdem 21 Fahrer am Event begrüssen. Darunter waren 5 Gäste am Start.

Unser Sportpräsident Andreas Steiger führte die heisshungrige Meute, mit viel Witz und Genauigkeit bei den Rundenzeiten durch den Abend. Nach einer kurzen Begrüssung und dem Papierkram ging es bereits los, die ersten 10 Fahrer sassen schon in Ihren Kart’s und konnten es nicht erwarten, bis die grüne Lampe aufleuchtete. Wie im Vorjahr war es ein Fight um Tausendstelsekunden. Ob Jung oder Alt, Mann oder Frau, es wurde einem nichts geschenkt. Trotz dem Riesen Ehrgeiz von allen Fahrern, fehlte es nicht an Spass und Kameradschaft. Kaum waren die ersten Fahrer zurück von Ihrem Lauf, sass auch schon die zweite Charge in Ihren Kart’s. So ging es 1h lang, in der der MC Wila die Kartbahn wieder exklusiv für sich hatte. 

Nach einer Stunde Reifen quietschen und viel Benzin in der Luft, schritt unser Präsident Dominik «Dodo» Betschart zur Rangeverkündigung. Dodo verkündete die ersten 10 Ränge, welche unten in der Liste zu entnehmen sind. Die Ränge 4 (Namen) und 5 (Namen) wurden mit einem MC Wila T-Shirt belohnt. Rang 1-3 bekamen wieder ein leckeres  Fleischplättli von Fuster Rauchspezialitäten – Girenbad.  

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Bericht, Bild und Video: Phillip Tell

12.07.2021

Fabian Hofmann und Sandra Keller auf dem Podest

Normalerweise führt der MRSV Frauenfeld sein Motocross schon seit Jahren am Ostermontag durch. Doch seit rund eineinhalb Jahren ist kaum noch etwas normal. 

2020 fand das Rennen auf der Piste im Schollenholz erst im Herbst statt, dieses Jahr am ersten Juliwochenende. Zuschauer waren nur mit einem gültigen Covid-Zertifikat zugelassen. Wer ein solches vorweisen konnte, sah recht erfolgreiche MCW-Mitglieder. Fabian Hofmann und sein Thurgauer Plampi Marius Strauss reisten nach vier Läufen in Italien als SM-Leader nach Frauenfeld. Sie mussten sich zwar dem amtierenden Schweizermeister Marco Heinzer, bei dem Meinrad Schelbert im Boot stand, zweimal geschlagen geben, erreichten aber den 2. Platz und konnten die Führung in der Meisterschaft verteidigen.

Sandra Keller dominierte den Women Cup nach Belieben und siegte mit über einer Minute Vorsprung. Nur acht Fahrerinnen konnten sich der Überrundung entziehen. Ihre Führung in der Meisterschaft konnte sie weiter ausbauen. Keller startete zudem bei den Lites 250, wo sie sich als 13. noch im ersten Ranglistendrittel klassieren konnte. Wegen einer Unfallserie konnte am Samstag pro Kategorie nur ein Lauf ausgetragen werden.

Franco Betschart musste im ersten Lauf der Swiss MX2 das Feld von hinten aufrollen. Seine Aufholjagd trug ihn von Platz 31 noch in die Top Ten. Im zweiten Lauf rehabilitierte er sich mit einem tollen 2. Platz hinter WM-Pilot Valentin Guillod. Im Tagesklassement verpasste er das Podest als Vierter um lediglich einen Punkt. Noryn Polsini wagte einen Start bei den Junioren und traf dort auf deutlich ältere Konkurrenten. Nach hervorragendem Start musste er das Rennen leider in der neunten Runde aufgeben. 

Bericht: Albert Büchi

25.05.2021

Rennbericht Noryn Polsini:

Leider wurden die ersten geplanten Rennen in der Schweiz abgesagt/verschoben. Die Verbände und Veranstalter waren mit Hochdruck dran, um alternativen Rennveranstaltungen auf die Beine zu stellen. Am 8. +9. Mai ging es dann endlich los, in Gattinara (Italien). Wie bereits berichtet startet Noryn neu in der nächst höheren Klasse bei den U20.

Sa. 8.5.2021 SAM/SJMCC U20

In der Qualifikation belegt Noryn mit der 2. schnellsten Runde den hervorragenden den 2. Platz direkt hinter dem letztjährigen U20 Meister.

Somit konnte er seinen Startplatz hinter dem Startbalken aussuchen und in Ruhe seine Starthilfen ideal platzieren, weil er noch zu kurze Beine hat, um am Boden abzustehen.

1. Lauf: Mit einem Holeshot (als erster aus der ersten Kurve) und ohne Rücksicht auf die Grossen, ging es flott voran, lediglich der letztjährige Meister zog an ihm vorbei. 1. Lauf gleich P2.

2. Lauf: Diesmal reichte es nicht ganz zum Holeshot, mit beherztem Einsatz reichte es wiederum zu P2.

Tagesklassement:  P2… wer hätte das gedacht….

So. 9.5.2021 MX2/125 Race.

Wir beschlossen, dass Noryn mit einer Tageslizenz bei den MX2/125 Race (MX2 sind 250ccm Maschinen) an den Start geht, um weitere Rennerfahrungen zu sammeln.

In der Qualifikation belegt Noryn bis ca. 5 min. vor dessen Schluss den ersten Platz, wurde dann am Schluss noch mit 0.15Sek. abgefangen, somit konnte er mit der zweit schnellsten Rundenzeit als 2er von 38 Fahrern an den Startbalken.

1.  Lauf: Leider verschaltete sich Noryn in der Startphase, ca. 5m nach dem Startbalken. Dadurch verlor er enorm viel Zeit und kam als ca. 30. aus der ersten Kurve. Bereits nach zwei runden tauchte er schon an 8. Stelle auf. Mental extrem stark, kämpfte er sich bis zum Schluss auf P2 vor.

2. Lauf: Mit viel besserem Start, wohlbemerkt mit dem leistungsschwächeren Motorrad, ging es wieder flott voran. Kurz vor Schluss an vierter Position liegend, wollte er auf Biegen und Brechen den 3. Platzierten überholen, dabei wurde er unsportlich zu Boden gefahren. Der nach ihm kommende 250er Fahrer konnte nicht mehr ausweichen und überfuhr Noryn. Mit Riesenglück blieb es nur bei starken Schürfungen und Prellungen, so liessen Noryn nicht mehr weiter fahren.

Fazit: eigentlich hätte Noryn an 4. Position liegend nur fertig fahren müssen, dass hätte locker gereicht, um wieder als gesamt zweiter aufs Podest zu kommen. Da muss er noch viel lernen… aber eben, alles oder nichts, ist sein Moto.

Tagesklassement: P6

So, nun geht es am 5.+6.Juni in Ceriano Laghetto in Italien weiter. Hoffen wir das die Rennen in der Schweiz bald losgehen.

der kleinste und j&uuml;ngste
der kleinste und jüngste
volle Konsentration
volle Konsentration
bereit f&uuml;r das erste Rennen
bereit für das erste Rennen
Starthilfen (Beinverl&auml;ngerungen)
Starthilfen (Beinverlängerungen)
Holeshot
Holeshot
Siegererhung
Siegererhung

 Bericht und Bilder: Remo Polsini

15.04.2021

Trotz Lockerungen, keine Chance! 

Leider sind wir auch in diesem Jahr gezwungen, unsere Veranstaltung vom 24.+25. April abzusagen. Die gestern vom Bundesrat angekündigten Lockerungen lassen zwar einen gewissen Interpretationsspielraum zu, für einen Anlass unserer Grösse reicht es jedoch ohne weitere Abklärungen nicht. Und die Zeit für diese Abklärungen haben wir nun nicht mehr. 

Darum haben wir gestern gemeinsam diesen unumgänglichen Entscheid gefällt und bedauern ihn sehr. Wir möchten es aber nicht unterlassen, uns bei den vielen angemeldeten Helferinnen und Helfern zu bedanken, welche sich bereit erklärt hatten, tatkräftig mitzuwirken. Ebenso bedanken wir uns bei unseren langjährigen, treuen Sponsoren und all unseren Unterstützern, welche uns trotz diesen widrigen Umständen stehts zur Seite stehen. Und nicht zuletzt bedanken wir uns bei den Landbesitzern und den Behörden von Schlatt, für die breitwillige Bereitschaft, der Motocross-Szene in der Schweiz diese tolle Plattform zu ermöglichen. Das Motocross Schlatt ZH hat sich über die Jahre zu einem wichtigen Termin im Rennkalender entwickelt und wir hoffen, dass noch viele weitere Austragungen möglich sein werden.

Für das OK-MX Schlatt, Roman Müller

24.03.2021

Ist es Wahnsinn oder einfach doch nur die unbändige Liebe zum Motocross-Sport? Wahrscheinlich beides, weshalb das Organisationskomitee des Motocross Schlatt die Flinte noch nicht ins Korn geworfen hat!

An der gestrigen Sitzung des OK – MX Schlatt wurde darüber beraten, ob es noch Sinn macht, weiter zu planen und zu organisieren, weil wir frühestens 10 Tage vor dem Anlass wissen ob eine Durchführung überhaupt möglich sein wird. Und wir machen weiter, wenn auch die einhellige Meinung besteht, dass die Chancen wohl eher gering sind.

Am 14. April will der Bundesrat bekannt geben, ob weitere Lockerungsschritte bezüglich der Gastronomie und den Veranstaltungen umgesetzt werden. Gleichentags trifft sich das OK, um den definitiven Entscheid über eine mögliche, reduzierte und optimierte Variante des MX Schlatt-ZH 2021 zu fällen.

Für den Fall, dass wir den Anlass durchführen können, wurden folgende Eckdaten definiert:

  • Der Anlass findet ohne Zuschauer statt.
  • Das Renngelände wird abgesperrt und darf nur von Offiziellen, Fahrern, Betreuern und Helfern mit Hygiene-Maske betreten werden.
  • Die Gastronomie reduziert sich auf die Versorgung von berechtigt anwesenden Personen.
  • Auf den Barbetrieb inkl. Mitternachts-Show wird verzichtet.
  • Sämtliche erforderlichen Corona-Schutzmassnahmen müssen strikte eingehalten werden. Zuwiderhandlungen werden geahndet, um den Worst Case (Rennabbruch auf behördliche Anordnung) zu vermeiden.
  • Die Anmeldung für die Club- und lizenzfreie Klasse wird ab 01. April auf dieser Website möglich sein. Die Verrechnung der Startgebühr erfolgt bei einem positiven Entscheid, ab dem 15. April. 

Und ganz wichtig: Wir brauchen noch freiwillige Helfer, insbesondere alle Clubmitglieder des MC Wila, darum JETZT EINSCHREIBEN!Helferanmeldung

Für das OK MX Schlatt: Roman Müller

03.03.2021

Motocross Schlatt 2021 findet voraussichtlich statt 

Das Motocross Schlatt soll am 24./25. April 2021 stattfinden, jedoch aufgrund der Covid-Einschränkungen leider ohne Zuschauer.

Das Organisationskomitee des Motocross Schlatt beobachtet die Entwicklung der Covid-Massnahmen des Bundes und der Kantone mit Argusaugen. Schon seit einiger Zeit deutet alles daraufhin, dass eine Veranstaltung mit Zuschauern kaum realisierbar sein wird. Das OK hat sich deshalb entschieden, wenn irgendwie möglich, die Rennen zu Gunsten des Motocross-Sport Schweiz, trotzdem zu organisieren. Die gesamte Veranstaltung wird mit entsprechender Zurückhaltung bei den Kosten, jedoch mit dem Fokus auf das Wohlbefinden, die Sicherheit und die Gesundheit der Fahrer, Betreuer und Helfer geplant.

Ohne Zuschauer können wir leider kein umfassendes Sponsoring anbieten, was unser Budget empfindlich schmälert. Gerne nehmen wir aber ihr Interesse entgegen, uns trotzdem zu unterstützen. Wir würden uns freuen, auf ihre finanzielle und/oder materielle Hilfe zählen zu dürfen. Kontaktieren Sie dafür unseren Sponsoring-Verantwortlichen Fredi Schmid.

Ende März werden wir das Tagesprogramm bekannt geben und die Anmeldung zu den nicht lizenzierten Kategorien aufschalten können.

Möchtest Du als Helfer dabei sein? Wir freuen uns über deine Eintragung in unsere Helferplanung: Helferanmeldung

 

Für das OK MX Schlatt: Roman Müller 

19.11.2020

Gründung des Moto Club Wila vor exakt 65 Jahren

14 Mitglieder gründen am 19.11.1955 den Moto Club Wila 

An diesem geschichtsträchtigen Abend treffen sich, gemäss dreiseitigem Protokoll der Gründungsversammlung, neun Personen im Restaurant Rütli in Wila zur Gründung des "M. C. Wila". Auch wenn die Namensgebung auf die folgende Sitzung vertagt wird, ist es die Geburtsstunde unseres Vereins. Im darauffolgenden Protokoll der ersten Generalversammlung entschieden sich die anwesenden Mitglieder zur schlichten Bezeichnung M. C. Wila und verwerfen den Vorschlag der Namensgebung "M. C. Immergrün Wila". 

Als Tagespräsident wird ein gewisser Jörg Niederhauser gewählt und an der darauffolgenden GV definitiv bestätigt. Er leitet während drei Jahren die Geschicke des Vereins, bevor er aus beruflichen Gründen den Rücktritt bekannt gibt, wie den darauffolgenden Protokollen zu entnehmen ist. Sogar ein Clublokal stand dem Verein zu Verfügung, es soll das Nebenlokal des Rest. Rütli gewesen sein. Das Protokoll der Gründungsversammlung ist dem Verein im Original vorliegend (Foto). Zur besseren Leserlichkeit wird es hier, mit allen Schreibfehlern abgeschrieben, veröffentlicht.

Dem handgeschriebenen Protokollbuch sind die Historie des MCW und einige spannende und lustige Anekdoten zu entnehmen. Bestimmt haben sich über die Jahre die Aktivitäten verändert. Unverändert ist jedoch die Begeisterung der Mitglieder für Motorräder und den Motorsport im Allgemeinen. Hoffen wir, dass sich auch die nächsten 65 Jahre viele aktive Mitglieder finden lassen, welche das Vermächtnis unserer Vorfahren bewahren werden. 

Bericht: Roman Müller

Alle Berichte aus den Vorjahren findet ihr hier zusammengefasst in einem PDF: 

 

 
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